Creativeworld Blog

Mit Fachwissen für neue Kunstformen begeistern

12. Februar 2020

Im Areal „Urban Art: Education” drehte sich auf der vergangenen Creativeworld alles rund um Street Art und Stylewriting als innovative Themen für den Fachhandel. Im Fokus: Der Wissenstransfer von den Graffiti Artists über das Fachpersonal im Geschäft bis zu den Anwendern aus der traditionellen Kunstszene oder dem Hobby-Bereich. Ein Film der Style Scouts-Akademie, Organisator des Areals, fasst die wichtigsten Infos prägnant zusammen.

Die Straßenkunst hat sich auf den Weg gemacht, hinein in die Museen und Wohnzimmer. Mit dem Begriff „Urban Fine Art“ werden nun alle Werke bezeichnet, die nicht auf urbanen Außenflächen, sondern auf Leinwänden für den klassischen Kunstmarkt oder als künstlerische Freizeitbetätigung geschaffen werden. Von der Radierung bis hin zum Acrylgemälde nutzen Urban Fine Artists auch klassische Techniken der Zeichnung und Malerei und ergänzen diese mit den bewährten Tools der Straße: Sprühdosen, Marker oder Roller. Diese originären Street Art-Werkzeuge müssen nun den Anforderungen der Fine Art genügen, beispielsweise in Bezug auf UV-Beständigkeit, Lagerung und Flexibilität.

Das Areal „Urban Art: Education” beriet Fachbesucher auf der Creativeworld 2020 zu allen Fragen rund um dieses spannende Thema für den Fine Art-Handel und verwandte Fachgeschäfte.

 

Zahlreiche Künstler aus der Szene animierten die Fachbesucher, sich mit der hippen und angesagten Kunst auseinander zu setzen und sie für sich und ihr Geschäft zu entdecken. Und die Besucher ließen sich nicht lange bitten: Sie nutzten rege das Angebot, um ihr Wissen zu erweitern oder sich am Try-out-Table mit Farben und Werkzeugen vertraut zu machen.

 

Das schnelle Erlernen der Technik und die unmittelbare Umsetzung von Ideen machen den Reiz dieser urbanen Kunstform für den Hobby-Anwender aus. Dem Fachhandel kommt auf dieser Entdeckungsreise die Aufgabe zu, hinsichtlich der Untergründe und Tools zu beraten und mit Workshops Wissen und Techniken zu vermitteln. So kann er zum verlässlichen Partner werden und eine langfristige Kundenbindung über ein neuartiges Sortiment erreichen.

 

Viele Händler erkennen dieses Potenzial und nutzten auf der Creativeworld das Informationsangebot von „Urban Art: Education“. Das bestätigt Jürgen Feuerstein, CEO der Marke Molotow, der Graffiti mit seinen Produkten in den Mainstream gehoben hat: „Der Handel hat keine Angst mehr vor dem Thema Street Art. Die Unwissenheit ist überwunden, nun wird über Möglichkeiten gesprochen und Konzepte werden erarbeitet. Die Fachbesucher kommen aus rund 50 Ländern. Es gibt heute mehr Zulauf und Interesse, und auch mehr Mitbewerber, die sich dem Thema widmen.“

Eine gute Übersicht bot die im Areal erhältliche Broschüre aus der Feder der Style Scouts-Akademie. Der folgende Film zeigt die Inhalte in animierter Form und gibt einen guten Überblick über die Geschichte, Techniken und Methoden von Urban Art, Street Art und Graffiti:

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